Friday, December 16, 2005

Das Bloggen scheint ja wieder modern geworden zu sein (lexx_ und Ulmi und Bigii sind schon wieder fleißig am Bloggen), da muss ich natürlich mithalten und gleich mal erzählen, was heute so alles passiert ist.

Also ich bin schon um kurz nach drei Uhr vom BMW Werk Dingolfing aufgebrochen, um im schlimmsten Sturm (der letzten Wochen) die Heimreise anzutreten. Neben dem starken Wind war zwischen Dinglfing und Deggendorf vor allem der viele Regen sehr problematisch (meine armen Scheibenwischer vermochten kaum die Wassermassen von der Scheibe zu wischen). Zwischen Deggendorf und Passau war dann der Matsch das größte Problem - überholen war sowieso Tabu (was ein Golf-Fahrer mit einer Grabenlandung eindrucksvoll bewies).

Zuhause angekommen (ich musste mich noch durch Mühlviertler Schneemassen kämpfen) war ich erstmal froh unbeschadet heimgefunden zu haben. Gen Abend wollte ich dann noch mit meinem Schwesterherz ins O (zwecks Pläne für Weihnachtsgeschenke schmieden), aufgrund Platzmangels hat es uns aber dann doch in sRohrbacher verschlagen wo wir jeweils einen Cocktail genossen und über mögliche Weihnachtsgeschenke philosophierten. Tja, mehr gibz (noch) nicht zu erzählen...

BMW
12/16/2005 9:42:10 PM (Mitteleuropäische Zeit , UTC+01:00)
 Thursday, December 15, 2005

Nachdem sich mein Schwesterherz und mein Gewissen (ja Bigii, du bist gemeint) diese Woche wieder mal gemeldet haben und mir vorgeworfen haben, dass ich schon lange nichts mehr gebloggt habe (was auch stimmt), gibts hier endlich wieder neue Infos:

Was hat sich also in letzter Zeit getan:

Letzes WE: Semesterhalbzeitparty in Innsbruck
Samstag Früh fuhr ich mit einem WG-Kollegen (aus der Alm-WG) Richtung Tirol (er fuhr weiter nach St. Gallen zum Skifahren). Ich blieb in Innsbruck bei Gangman, wo es am Nachmittag bereits Punsch auf dem Innsbrucker Weihnachtsmarkt gab. Am Abend gabs dann Pardy, endlich habe ich wieder "meine Liebsten" gesehen. Nach einer eher schlaflosen Nacht war ich dann schon am frühen Morgen in Innsbruck frühstücken (auch wenn mir noch ein bisschen schlecht war). Übrigens hat es mein neues Shirt besonders der weiblichen Besucherschaft der Party angetan:
me wanted

Gestern (Mittwoch) war ich beim BMW-Praktikantenprogramm-Produkttest. Das heißt, ich durfte bei Fahrzeugtests dabei sein, genauergesagt, bei Testfahrten auf unserer Hausstrecke mitfahren. Zuerst werden aber alle möglichen Teile am Fahrzeug getestet, alle Funktionen ausprobiert, bevor dann das Fahrzeugen zwei Runden auf der Holperstrecke dreht um herauszufinden, ob eh nix wackelt oder scheppert. Ich durfte in einem 750i, einem 530d (neben dem M5 mein Motor-Favorit), einem 650i und einem M5 Rechtslenker mitfahren. Der M5 ist ein sehr schönes Fahrzeug, mit einer Leistung, die ich bisher nicht kannte, und das obwohl das Fahrzeug noch auf unter 5000 gedrosselt ist (auf den ersten paar Fahrkilometern).

Da ich als "Analysespezialist" bei BMW auch mit neuen Autos zu tun habe, muss ich auch dementsprechend gekleidet sein. Hier ein Bild von mir im weißen Mantel: (ich seh echt aus wie ein Ingenieur)
me im Mantel

BMW
12/15/2005 6:39:18 PM (Mitteleuropäische Zeit , UTC+01:00)
 Saturday, December 03, 2005

Gestern war die Abteilungsweihnachtsfeier im Jagerstüberl in Poxau, einem kleinen Örtchen, das ca 15 km vom BMW Werk entfernt ist. Pünktlich um 6 Uhr trafen wir (zwei weitere Praktikanten und ich) ein, wurde aber schon von den (ungewöhnlich) pünktlichen Kollegen (rund 30 - 40 Personen) im Saal (der Größe nach eher ein Extra-Stüberl) erwartet. Nach gemütlichem Small-Talk ([non-tech/]) wurde das angekündigte Reh-Ragout serviert.

Ich kann mich nicht erinnern jemals Wild gegessen zu haben (also wild mit kleinem w schon), und war daher gespannt wie es schmeckt - und es schmeckte ausgezeichnet (bis auf den Knochensplitter mit dem ich mir fast einen Zahn ausgebissen hätte). Die Kollegen begannen schon früh mit Bier (trotz der Warnung des Chefs: "Passts auf eichane Fiaraschein auf"), und es wurde eine äußerst gesellige und lustige Runde. Unter den fast 40 Mitarbeitern waren nur 2 Damen zu finden - eine Praktikantin und eine Vollzeitangestellte (Sabine) - die es nicht leicht hat, sich gegen Ihre Kollegen durchzusetzen.

Kurz nach dem Essen klopfte es plötzlich an der Tür und herein kam der Nikolaus (der größte Kollege) mit einem Engerl (Sabine). Der Nikolaus war, wie zu erwarten, im Nikolausgewand, mit Rauschebart, Nikolausmütze und Bischofsstab unterwegs, das Engerl im kurzen Engerlskleid (das noch ein paar Zentimeter hätte kürze sein können [Meinung der Kollegen]). Der Nikolaus trug in Gedichtform die lustigsten Sachen über die Kollegen vor, was insgesamt knapp 15 Minuten dauert (ein echtes Dicht-Genie, so scheints).

Um die Geselligkeit zu steigern hatte ein musikalischer Kollege die Gitarre und Liedertexte dabei. Es wurde ziemlich laut mitgesungen (zu Liedern wie Skifoan und Grossvater von STS, Froschfotzenleder von Willy Astor, ...)

Um 10 Uhr habe ich mich jedoch dann verabschiedet, weil ich noch 2 Stunden Autofahrt (in die Heimat) vor mir hatte. Insgesamt wars eine sehr gelungene und lustige Weihnachtsfeier, wie sie endete werde ich wohl erst am Montag erfahren...

BMW
12/3/2005 9:45:02 AM (Mitteleuropäische Zeit , UTC+01:00)
 Sunday, November 27, 2005

Gestern Nachmittag wurde ich von Simon, der bekanntermaßen immer viel zu viel zu arbeiten hat, durch die Montagehallen der BMW 5er/6er/7er geführt. Angefangen von der Achsmontage, über den finalen Zusammenbau der Motoren, der Hochzeit (ohne Pfarrer) und dem Aufkleben der Frontscheiben (hat mich besonders fasziniert) ist alles äußerst automatisiert und vor allem durchgeplant bis auf jeden Handgriff. Jedes mal, wenn ich durch die Lagerhallen laufe, bin ich jedes mal aufs Neue beeindruckt von der logistischen Meisterleistung die ermöglicht, verschiedenste Fahrzeuge auf dem selben Band, in der selben Anlage zu produzieren.

Genug des BMW-Lobs, jetzt zu was anderem: nachdem ich vor Kurzem als "bad guy - no boyfriend material" abgestempelt wurde, möchte ich dies hier öffentlich verkünden - also Finger weg von mir:

BMW
11/27/2005 6:02:49 PM (Mitteleuropäische Zeit , UTC+01:00)

Hier ein kurzer Bericht über meine Reise nach Berlin:

Samstag 05:00, eisige kälte, kein Niederschlag, die Frisur zersaust:
Unter dem Motto "Der frühe Vogel fängt den Wurm" (oder versäumt keinen Flug) bin ich schon bald aus der Hapfm um mich nach einem kurzen Badaufenthalt in das eiskalte Auto zu setzen und gen Flughafen München zu fahren. Ich habe leider verabsäumt nachzusehen, wo der genau ist, was mir allerdings erst auf der Autobahnauffahrt bewusst geworden ist. Glücklicherweise war er gut genug angeschrieben, so dass ich trotz widriger Wetterverhältnisse (Nebel und teilweise Glatteis) zum Flughafen München, Terminal1, Parkhaus Etage 06, Gang D fand. Dort stellte ich mein Auto ab und ging zum Quick-Checkin Schalter - einem Automat, dem ich meine Kreditkarte gab um mich für meinen Lufthansa-Flug zu autorisieren. Der Automat fragte mich dann noch nach einem Wunschsitzplatz und druckte dann den Bording Pass für den Flug nach Berlin.

Samstag 07:10, warmes Flughafengelände, freundliche Mitarbeiter, die Frisur steht:
Unbehelligt, und das ein oder andere Späßchen auf den Lippen, ging ich nur mit meinem Rucksack bewaffnet durch den Sicherheitscheck. Nichts piepte, die Dame wollte allerdings meinen Rucksack (nein diesmal hatte ich keinen Laptop dabei) ein zweites mal durchleuchte. Nach Rücksprache mit einer Kollegin durfte ich dann meinen Rucksack ausräumen und meine beiden Taschenmesser vorzeigen. Ich hatte natürlich vergessen, diese vor dem Packen des Rucksacks zu entferenen.
Da eines der Taschenmesser ein ganz besonderes Geschenk war, ging ich nochmals durch die Sicherheitszone zurück, um die beiden Messer hinterlegen zu lassen. Danach gings nochmals durch den Sicherheitscheck, nun ohne Messer und nach kurzem Warten ins Flugzeug.

Samstag 08:15, gemäßigte Temperaturen im Flieger, draußen immer noch eisig kalt, die Frisur hält:
Nachdem wir nun schon knapp 10 Minuten Verspätung hatten, mussten noch die Flügel des Flugzeuges enteist werden, bevor der ruhige Flug gen Berlin startete. Ich nutzte die 60 Minuten an Bord, um mir die ersten Kapitel des Buches "Modellgetriebene Softwareentwicklung" (wichtig für meine Diplomarbeit) zu Gemüte zu führen.

Airport Berlin Tegel

Samstag 09:15, Flughafen Berlin-Tegel, draußen nicht ganz so kalt, sehr sonnig, die Frisur hält:
Am Flughafen angekommen suchte ich nun Gate 8, wo Stefan (der ebenfalls Andreas in Berlin besuchte) in wenigen Minuten landen sollte. Mit ihm gemeinsam bin ich dann per Bus zum Bahnhof Zooologischer Garten gefahren, wo schon Andreas (der war das Ziel der Reise) mit Kirill (ebenfalls Besucher in Berlin) auf uns wartete. Andreas war natürlich mit seinem eckigen Volvo unterwegs, der nicht unerwähnt bleiben soll:
Volvo

Samstag Vormittag, Berlin Innenstadt (oda?), ziemlich kalt, die Sonne machte es allerdings erträglich, die Frisur immer noch standfest:
Nun gings ans Eingemachte: Berlintour, vom Brandenburger Tor, dem Fernsehturm, über den Alexanderplatz, hin zu Angies Arbeitsplatz und Schröders Wohnung, genauso wie eine Besichtung des Weihnachtsmarktes, und der letzten Teile der Berliner Mauer.
"Zufällig" kamen wir auch an den Lustgarten:
Lustgarten

Am Nachmittag gab es dann Frühstück/Mittagessen/Jausn in einem, bei Andreas zuhause. Danach fuhren wir einkaufen zu KaDeWe (Kaufhaus des Westens) - der West-Ost-Konflikt scheint auch heute noch überall vorhanden zu sein. Nachdem Einkaufszentrum gingen wir noch zu Tomasa - einem äußerst empfehlenswerten Restaurant in Berlin, wo wir bis knapp 23 Uhr speisten und tranken - Kirill stellte dabei fest, dass man in Deutschland in einem Restaurant über alles (er hats ausformuliert) reden kann.

Vor dem Bettgehen, gabs noch etwas Gute Nacht-Lektüre in Form von Gedichtbändern von Heinz Erhardt und anderen (zB zum Thema "Der kleine Furz"), bevor wir dann unsere müden Körper zur Ruhe legten:
Kirill beim Schlafen

Heute morgen wurde dann noch gemeinsam gefrühstückt, bevors Zeit zum Abschied war: um 8 Uhr fuhren wir los, um 8:30 war ich dann am Flughafen um dann gegen 9:15 schon wieder im Flugzeug zu sitzen. Der Rückflug nach München war dann etwas unruhig, da wir uns gegen 200 km/h schnellen Wind in den Süden kämpfen mussten. In München holte ich dann noch meine Messer ab und fuhr (ausgerüstet mit einer Brezn) wieder zurück nach Dingolfing (bzw. Steinberg-Warth).

Zusammenfassend muss ich sagen, dass Berlin eine schöne, wenn auch ziemlich [z|v]erstreute Stadt. Nochmals herzlichen Dank an Andreas für die Gastfreundschaft, und natürlich auch an Kirill und Stefan, mit denen es ein richtiger Spass war. Bis Bald!

BMW
11/27/2005 12:33:51 PM (Mitteleuropäische Zeit , UTC+01:00)
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