Hier ein kurzer Bericht über meine Reise nach Berlin:
Samstag 05:00, eisige kälte, kein Niederschlag, die Frisur zersaust:
Unter dem Motto "Der frühe Vogel fängt den Wurm" (oder versäumt keinen Flug) bin ich schon bald aus der Hapfm um mich nach einem kurzen Badaufenthalt in das eiskalte Auto zu setzen und gen Flughafen München zu fahren. Ich habe leider verabsäumt nachzusehen, wo der genau ist, was mir allerdings erst auf der Autobahnauffahrt bewusst geworden ist. Glücklicherweise war er gut genug angeschrieben, so dass ich trotz widriger Wetterverhältnisse (Nebel und teilweise Glatteis) zum Flughafen München, Terminal1, Parkhaus Etage 06, Gang D fand. Dort stellte ich mein Auto ab und ging zum Quick-Checkin Schalter - einem Automat, dem ich meine Kreditkarte gab um mich für meinen Lufthansa-Flug zu autorisieren. Der Automat fragte mich dann noch nach einem Wunschsitzplatz und druckte dann den Bording Pass für den Flug nach Berlin.
Samstag 07:10, warmes Flughafengelände, freundliche Mitarbeiter, die Frisur steht:
Unbehelligt, und das ein oder andere Späßchen auf den Lippen, ging ich nur mit meinem Rucksack bewaffnet durch den Sicherheitscheck. Nichts piepte, die Dame wollte allerdings meinen Rucksack (nein diesmal hatte ich keinen Laptop dabei) ein zweites mal durchleuchte. Nach Rücksprache mit einer Kollegin durfte ich dann meinen Rucksack ausräumen und meine beiden Taschenmesser vorzeigen. Ich hatte natürlich vergessen, diese vor dem Packen des Rucksacks zu entferenen.
Da eines der Taschenmesser ein ganz besonderes Geschenk war, ging ich nochmals durch die Sicherheitszone zurück, um die beiden Messer hinterlegen zu lassen. Danach gings nochmals durch den Sicherheitscheck, nun ohne Messer und nach kurzem Warten ins Flugzeug.
Samstag 08:15, gemäßigte Temperaturen im Flieger, draußen immer noch eisig kalt, die Frisur hält:
Nachdem wir nun schon knapp 10 Minuten Verspätung hatten, mussten noch die Flügel des Flugzeuges enteist werden, bevor der ruhige Flug gen Berlin startete. Ich nutzte die 60 Minuten an Bord, um mir die ersten Kapitel des Buches "Modellgetriebene Softwareentwicklung" (wichtig für meine Diplomarbeit) zu Gemüte zu führen.

Samstag 09:15, Flughafen Berlin-Tegel, draußen nicht ganz so kalt, sehr sonnig, die Frisur hält:
Am Flughafen angekommen suchte ich nun Gate 8, wo Stefan (der ebenfalls Andreas in Berlin besuchte) in wenigen Minuten landen sollte. Mit ihm gemeinsam bin ich dann per Bus zum Bahnhof Zooologischer Garten gefahren, wo schon Andreas (der war das Ziel der Reise) mit Kirill (ebenfalls Besucher in Berlin) auf uns wartete. Andreas war natürlich mit seinem eckigen Volvo unterwegs, der nicht unerwähnt bleiben soll:

Samstag Vormittag, Berlin Innenstadt (oda?), ziemlich kalt, die Sonne machte es allerdings erträglich, die Frisur immer noch standfest:
Nun gings ans Eingemachte: Berlintour, vom Brandenburger Tor, dem Fernsehturm, über den Alexanderplatz, hin zu Angies Arbeitsplatz und Schröders Wohnung, genauso wie eine Besichtung des Weihnachtsmarktes, und der letzten Teile der Berliner Mauer.
"Zufällig" kamen wir auch an den Lustgarten:

Am Nachmittag gab es dann Frühstück/Mittagessen/Jausn in einem, bei Andreas zuhause. Danach fuhren wir einkaufen zu KaDeWe (Kaufhaus des Westens) - der West-Ost-Konflikt scheint auch heute noch überall vorhanden zu sein. Nachdem Einkaufszentrum gingen wir noch zu Tomasa - einem äußerst empfehlenswerten Restaurant in Berlin, wo wir bis knapp 23 Uhr speisten und tranken - Kirill stellte dabei fest, dass man in Deutschland in einem Restaurant über alles (er hats ausformuliert) reden kann.
Vor dem Bettgehen, gabs noch etwas Gute Nacht-Lektüre in Form von Gedichtbändern von Heinz Erhardt und anderen (zB zum Thema "Der kleine Furz"), bevor wir dann unsere müden Körper zur Ruhe legten:

Heute morgen wurde dann noch gemeinsam gefrühstückt, bevors Zeit zum Abschied war: um 8 Uhr fuhren wir los, um 8:30 war ich dann am Flughafen um dann gegen 9:15 schon wieder im Flugzeug zu sitzen. Der Rückflug nach München war dann etwas unruhig, da wir uns gegen 200 km/h schnellen Wind in den Süden kämpfen mussten. In München holte ich dann noch meine Messer ab und fuhr (ausgerüstet mit einer Brezn) wieder zurück nach Dingolfing (bzw. Steinberg-Warth).
Zusammenfassend muss ich sagen, dass Berlin eine schöne, wenn auch ziemlich [z|v]erstreute Stadt. Nochmals herzlichen Dank an Andreas für die Gastfreundschaft, und natürlich auch an Kirill und Stefan, mit denen es ein richtiger Spass war. Bis Bald!