Tuesday, March 13, 2007
Der heutige Tag hier in Tokio stand ganz im Zeichen von IBM und Disney. Bereits um 8 Uhr gings mit einem Shuttle Bus vom Hilton ins Ambassador Hotel (5 Minuten Fahrzeit) wo wir den ganzen Vormittag lang interessante Infos über IBM bekamen. Unter anderem war auch der Erfinder von Ruby da, der in einem (zugegebenermaßen nicht sehr ansprechenden) Vortrag erklärte, dass man "Great Software" designt, in dem man nach dem Gefühl geht...

IBM hat uns anschließend noch etwas Geld fürs Mittag- und Abendessen, sowie Tickets fürs Disney Sea gegeben. Dort haben wir dann den ganzen Nachmittag/Abend verbracht, bevor wir beim Chinesen gespeist haben.

Äußerst auffällig hier in Tokio sind folgende Sachen: Mädchen/Junge Frauen tragen großteils kurze Röcke und lange (meist schwarze) Strümpfe, und das trotz Temperaturen um die 10 Grad und windigem Wetter (mir war sogar in Jeans und Jacke kalt). Außerdem haben viele Japaner hier "Schutzmasken" auf, um sich (oder die anderen?) vor Bakterien zu schützen (siehe Bild vom gestrigen Eintrag).

Link zu Tokio Bay (dort wo sich Hotel und Disney Sea befinden).


3/13/2007 2:26:56 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
 Monday, March 12, 2007
Nachdem ich es mir zur Angewohnheit gemacht habe, nur mehr zu bloggen, wenn ich im Ausland bin, gibts jetzt wieder einen Eintrag. Ich bin seit Samstag (oder eigentlich Sonntag Mittag) in Tokio, als Coach des österreichischen Teams (der JKU Linz) bei den ACM ICPC World Finals (ICPC = International Collegeate Programming Contest) . Die Jungs (Christian, Roland und Thomas) sind eines der 88 Teams im Weltfinale, welches am Donnerstag stattfinden wird.

Aber nun mal von Vorne weg. Am Samstag Vormittag sind wir gemeinsam nach München gefahren, wo wir unser Gepäck aufgegeben haben. Von dort gings über Mailand nach Tokio, wo wir mit dem Airport Limousine Shuttle Bus zum Hotel gebracht wurden.



Im Hotel wurden wir gleichmal von den (unzähligen) Damen und Herren in Uniform begrüßt und uns ein Zimmer mit Meerblick zugewiesen. Das Zimmer (im Hilton Tokio Bay Hotel) ist ganz gut ausgestattet - neben eigenen "Hilton"-Schlafanzügen gibts auch eine beheizte Toilette mit Multifunktional-Spülung.



Gestern Nachmittag und Heute waren wir in Tokio um die Stadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (bei Temperaturen um 10 Grad) anzusehen:





3/12/2007 12:39:14 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
 Sunday, October 22, 2006
Ich gehe einfach mal davon aus, dass meine werte Leserschaft weiß, wo Oregon liegt, dennoch möchte ich die Erinnerung ein bisschen auffrischen und hier mit einer Karte aufwarten, auf der sowohl Oregon drauf ist, als auch Portland eingezeichnet ist. Die verschiedenen Farben auf der Karte zeigen die Anzahl der Morde im Jahre 2002. Welche Farbe jetzt genau welchen Wert bedeutet kann ich leider nicht zuordnen - aber jeder kann sich unter nationalatlas.gov gerne selbst eine Karte gestalten.



Oregon hat knapp 3 Millionen Einwohnern, auf einer Fläche die ca. 3 Mal der Fläche Österreichs entspricht. Portland, die bei weitem größte Stadt Oregons, ist für das schlechte Wetter bekannt (es regnet eigentlich immer, und wenn es mal schön ist sollte man den Regenschirm auspacken, da es sicher gleich regnet - meinte zumindest meine Flug-Sitz-Nachbarin).

Der höchste Punkt ist Mt. Hood, der nur knapp 270 Meter niedriger als der Großglockner ist. Er ist bei schönem Wetter sogar von Portland aus zu sehen. Glücklicherweise hatten wir heute schönes Wetter, drum gibts auch ein Bild davon:



Heute Nachmittag habe ich zuerst die Stadt Portland besucht habe (hauptsächlich Pioneer Place in Downtown), bin ich noch zum Oregon Zoo gefahren, der nur wenige Meilen ausserhalb des Stadtzentrums liegt. Hier 2 Bilder der Viecherl, die dort unter anderem gezeigt werden:





(Btw, diese Tierchen hier besitzen kein Fell, obwohl sie schon ausgewachsen sind.)

Dann hab ich noch diesen Spiegelanhänger gesehen, der zeigen soll, dass es im Nordwesten Amerikas eher wenige Freunde von Bush zu finden sind (was mir auch eine "Sondersendung" zu den bevorstehenden Senatswahlen in den USA, die heute auf CNN lief, bestätigt hat):



10/22/2006 12:34:39 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
 Saturday, October 21, 2006

Nachdem mich gestern der Jet-Lag schon um 2 Uhr früh hat munter werden lassen (schreibt ma des wirklich oiss auseinander?), bin ich um halb 8 runter zum Frühstück. So gegen 10 bin ich dann in Richtung "Multnomah Falls", dem zweithöchsten ganzjährig fließenden Wasserfall des Landes gefahren.

Mir sind dabei einige ganz nette Schnappschüsse gelungen - liegt wohl an diesem eindrucksvollen Wasserfall - hier ein paar Bilder:

Gesamter Wasserfall: oberer Teil 165 Meter,

 
unterer Teil knapp 21 Meter:

Ins Becken des oberen Teils ist vor wenigen Jahren ein größerer Gesteinsbrocken gefallen, der sich oben gelöst hat. Die beim Aufprall aufgetretene Wasserfontäne hat eine Hochzeitsgruppe, die sich gerade auf der Brücke fotografieren lies, fast von der Brücke befördert (naja, immerhin gabs ein paar Verletzte von den Steinen).

Ich war dann mutig und hab den Wasserfall bestiegen. Die mit einer Meile beschilderte Strecke war etwa 10 Meilen lang, und ging in Serpentinen die ganzen 180 Meter hoch. Mein Tshirt war danch... naja, man kann sichs denken...

Hier ein Blick vom oberen Ende des Wasserfalls:


Und dann ist beim Rückweg auch noch der Zug dahergekommen (Union Pacific), der zwischen Seattle und Boise (Idaho) verkehrt:

 

Weil er so unglaublich lang war, hab ich ihn auch gefilmt - ist zwar langweilig, aber wer will kann die Waggons zählen:

Damit der ganze Eintrag nicht umsonst war, hier noch ein Rating: Multnomah Falls bekommt von mir 7 von 10 Wassertropfen. Die Besteigung des Wasserfalls kann man sich allerdings sparen...

Heute bin ich übrigens über folgendes lustige Video bei YouTube gestolpert, in dem die Sicherheitsanweisungen an Bord eines Flugzeuges erklärt werden - einfach mal reinschaun:


10/21/2006 4:15:18 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
 Thursday, October 19, 2006
Angekommen in Portland (immigration check mitsamt der lästigen Fragen erfolgreich hinter mich gebracht) wurde ich von einem Shuttle-Bus zum Car-Rental gebracht, wo ich mir eines von drei Autos aussuchen durfte. Leider war keines der drei Autos da und ich durfte aus einer erweiterten Auswahl wählen. Ich habe einen silberfarbenen irgendwas bekommen - natürlich Automatikschaltung und der Tank braucht zum Schluss nicht aufgefüllt werden - ziemlich nice.

Dann bin ich gleich mit dem Auto ins Hotel gefahren (gleich die nächste Einfahrt, also nichtmal 200 meter), wo mich bereits beim Eingang das Schild "Free BroadBand Access" anlachte - davon stand zwar nix unter hotels.com (wo ich gebucht habe), aber beschweren wollte ich mich dann auch nicht.

Und so schaut das Zimmer aus:



Zu sehen: TV, Mikrowelle, Kühlschrank, beide Betten und natürlich die Kaffeemaschine ;-)

Tja, mir gehts also gut - die 9 Stunden Zeitverschiebung werden sich wohl erst morgen so richtig zeigen. Morgen werde ich dann auch die Einkaufstour machen, um die billigen Gerätschaften (iPod nano &Co) hier tax-free (jop, der Bundesstaat Oregon hat 0% Steuern) einzukaufen.
10/19/2006 9:48:04 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Wer hätte gemeint, dass es wieder mal einen Blogeintrag geben würde? Unglaublich aber wahr - der lang ersehnte (hoffe ich zumindest) Eintrag kommt nun aus einer A340-300 der Lufthansa Flotte. Wir befinden uns gerade irgendwo über Grönland - oder zumindest auf dem Weg dahin. Keine Ahnung warum der Kapt'n diese Route gewählt hat, aber wahrscheinlich will er mal schauen ob wieviel vom Polareis schon geschmolzen ist.

Noch vor wenigen Stunden dachte ich, dass ich jetzt über 10 Stunden ohne Internetzugang überleben muss, Boeing hat aber das Breitband-Internet Angebot vor wenigen Tagen "free of charge" gemacht und daher bin ich nun im Flieger (Reihe 42, Sitz H) online.

Neben mir eine (etwas zerzauste) Portlanderin, die bei HP im Testing der Inkjet-Drucker arbeitet und grad von einem "Programmierkurs" aus Indien zurückkommt. (Im Programmierkurs hat sie gelernt, Programme zusammenzuklicken - sieht fast genauso aus, wie die Sprache, die wir gerade am CD-Labor designen.) Die Frau fährt einen 525i und wollte von mir wissen, ob wir denn keine Getränke im Auto haben, da die Standard-Getränkehalter bei BMWs viel zu klein sind. - Naja, Amis und ihre Vorlieben für Coke beim Autofahren (da verstehe ich auch, warum auf den Highways nur 70mph erlaubt sind...).


Naja, wenn ich schon die Zeit habe werde ich halt ein bisschen erzählen, was mich auf diesen Flug gebracht hat:
Als Doktorand am CD-Laboratory for Automated Software-Engineering habe ich an einem Paper mitgearbeitet, welches ich am Sonntag in Portland (Oregon, USA) einem fachkundigen Auditorium im Rahmen eines Workshops präsentieren darf. Damit der Flug aber auch privates Vergnügen bringt (abgesehen vom wissenschaftlichen Vergnügen auf der Konferenz, die bis Donnerstag 26. Oktober dauert), werde ich im Anschluss (Freitag - Sonntag) einen Abstecher nach Seattle machen. Dort werde ich ehemalige Arbeitskollegen aus meinem Berufspraktikum bei Microsoft treffen.

Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Andreas, der mir (s)eine Bleibe für den Seattle-Besuch zur Verfügung stellt.

Einen lustigen Zufall habe ich auch noch zu berichten: Dem Inflight-Magazine ist en 80seitiges Heftchen über das Bundesland Oberösterreich beigelegt - wenn man dem Inhalt Glauben schenkt, dann sind wir (Oberösterreicher) die Besten und jede Firma sollte sich hier ansiedeln. Wir haben die geringste Arbeitslosigkeit, die beste Bildung, ausgezeichnete Forschung (na no na) und daneben sind wir auch noch das "Genussland" mit fried dumplings with bacon and coleslaw (Speckknödel und Krautsalat) sowie succulent rost in the pan (saftiges Bratl in der Rein).

Bilder habe ich leider (noch) keine - sobald wie möglich wird es aber Bilder aus Portland geben - hoffentlich mit ein bisschen Sonnenschein... - ich werde meine werten Leser natürlich am Laufenden halten!
10/19/2006 11:46:24 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
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